Autogenes Training

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Kategorie: Übende Verfahren
Autorin: Conny Dollbaum, Heilpraktikerin
Quelle: Eigene Zusammenstellung
Datum: 16.02.2010

Hintergrund:
Von J.H. Schultz auf den Erkenntnissen der Hypnose beruhendes selbstkonzentratives, autosuggestives Entspannungsverfahren.

Die Grundstufe des At versetzt die Übenden in die Lage, sich selbst in eine entspanntere und ruhigere Lage zu versetzen. Dazu werden folgende Übungen erlernt:

  1. Schwereübung: Arme und Beine schwer (links und rechts in Einzelschritten)
  2. Wärmeübung: Arme und Beine (s.o.)
  3. Herzübung: ruhig und regelmäßig
  4. Atemübung: ruhig
  5. Sonnengeflechtsübung:strömend warm
  6. Stirnkühlübung: angenehm kühl

AT führt zu folgenden Veränderungen des Organismus:
Bewusstseinsveränderung: Wahrnehmungseinengung
Vegetativum: Ruhetonus bezogen auf Muskulatur, Atem und Herzfrequenz
Emotionen: psychische "Ruhetönung"
Sinneswahrnehmungen: Reduktion insgesamt, Reduktion von Schmerzempfindungen

Für wen und wann?
AT ist insgesamt hilfreich zur Erholung und Entspannung, es fördert die Körperwahrnehmung und -achtsamkeit, kann Schmerzenempfindungen positiv beeinflussen und insgesamt die Empfindung von Selbstbestimmung fördern.
Das Erlernen kann gut in einer Gruppe über 6 Wochen stattfinden, je nach Beschwerden kann aber auch eine Einzelanleitung sinnvoll sein.

reise und Bedingungen
AT wird von allen Krankenkassen finanziert, Einzelstunden können im Rahmen psychotherapeutischer Begleitung bei Ärztlichen oder Psychologischen PsychotherapeutInnen oder Psychotherapeutischen HeilpraktikerInnen belegt werden.